Radwege in Köln

Eine verspätete S-Bahn brachte mich dazu, diese mal auszuprobieren …

So, nachdem die S-Bahn übelst Verspätung hatte und ich daher nicht per KVB weiterfahren konnte, mal wieder per KVB-Rad den „Vorzeige“-Radweg vom Hansaring getestet.

Löblich: Vorm Losfahren von einer Zivilstreife der Polizei befragt worden, ob ich fahrtauglich bin (ja, sieht echt komisch aus, wenn du versuchst, mit diesen seltsamen Gummibändern deine Handtasche rausfallsicher zu verstauen).

Katastrophal: Der inzwischen wundervoll eingerichtete Radfahrstreifen (der vermutlich die meisten Leute irritiert, da es nach wie vor dieses breite rote Ding auf dem Gehweg gibt) endet an der Ecke Bismarckstraße/Hohenzollernring – also quasi kurz vorm Friesenplatz, wo es spannend wird – im Nichts. Ab da bleibt dir nur die Alternative, den alten Radweg zu benutzen (und Slalom zwischen Besoffenen zu fahren) oder auf der Straße zu fahren (und dich im Slalom zwischen Taxis vor Nachtflug, Klapsmühle & Co. durchzuzwängen). Und ab Rudolfplatz wird's dann RICHTIG böse, aber zum Glück konnte ich da in die Lindenstraße abbiegen.