Offener Brief an NetCologne

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich weiß, dass sie Stress haben, ich weiß, dass jeder neue Kunde eine Herausforderung ist, ich weiß aber auch, dass NetCologne im Wesentlichen der Sparkasse Köln gehört und eine Bringschuld hat.

Ich habe Sie um einen DSL/Internet-Anschluss gebeten, den Sie mir schriftlich für den 25. September zugesagt haben. An diesem Morgen war ein Techniker der Deutschen Telekom AG da, der die Telefonleitung in meine Wohnung entsprechend auf Ihre Geräte umstellte. Seitdem habe ich eine DSL-Verbindung. Leider ist es Ihnen trotz mehrmaliger Anrufe in Ihrer Hotline nicht gelungen, auf dieser bestehenden DSL-Leitung mir auch eine PPPoE-Verbindung anzubieten, denn die von Ihnen zur Verfügung gestellte Fritz!Box meldet genau dieses. Erst einen Tag nach der offiziellen Bereitstellung war überhaupt im OnlineService mein Account von „wird bereitgestellt“ zu konkreten Daten gewechselt. Ich habe diese Zugangsdaten übernommen und händisch eingepflegt, aber solange die DSL-Leitung faktisch tot ist, kann ich weiter nichts tun. Unnötig zu erwähnen, dass Sie mir einen USB-Stick gaben, der bei toter Leitung ebenfalls nichts erreichen kann.

Inzwischen sind vier Tage vergangen, ohne dass ich die von Ihnen zur Verfügung gestellte Internet-Verbindung in irgend einer Weise nutzen könnte.

All dies zusammen genommen, stelle ich eine Vertragsverletzung Ihrerseits gegenüber Ihrer AGB Punkt 3.3 fest. Im beiderseitigen Einverständnis biete ich Ihnen an, den Beginn des 24-monatigen Vertragsverhältnisses auf den tatsächlichen Beginn der Leistungsbereitstellung zu legen.

Mit freundlichen Grüßen
Aki Alexandra Nofftz

Nachtrag: NetCologne hat auf den Brief reagiert, mich angerufen (natürlich zuerst auf der nicht funktionierenden Nummer) und plötzlich ging alles ganz schnell.