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Zum Karfreitag

Warum ich Christin bin und bleibe

Ja, ich bin praktizierende Christin. Ja, ich habe heute den Karfreitag so erlebt, wie es „richtig“ ist. Ich bin also laut Gesetz die „Mehrheit“. Ich könnte es dabei belassen und über alle lästern, die übers Tanzverbot lästern, möchte es aber bewusst nicht tun.

Heute morgen traf ich mich mit meinen Eltern vor der Kirche und wir begangen gemeinsam den Gottesdienst (NAK bevor jemand fragt), anschließend aßen wir Fisch bei mir zu Hause. Es war ruhig – schön.

Zum Parteiaustritt der Piratengruppe im Rat der Stadt Köln

Nun ist es also geschehen. Mit einem lauten Knall – der auch durch die Lokalpresse hallte – haben unsere Kölner Ratsleute Thomas Hegenbarth und Lisa Gerlach die Piratenpartei verlassen – nicht ohne sich über den „desolaten Zustand“ der Partei zu beschweren. Mich – und viele andere – die sich für eben diese Partei stark machen hat dies hart getroffen. Nicht wenige – mich eingeschlossen – sehen das mit der Partei anders.

Lasst Kinder „Digital Natives“ sein!

Diese Technikfeindlichkeit mancher Menschen verstehe ich nicht. Momentan geistert so ein Foto durchs „Social Web“, dass besagt, dass Kinder „draußen“ statt „Tablet“ brauchen. Da ist durchaus was dran, aber die Grundintention stimmt einfach nicht. Ich habe damals mit 3 Jahren meine ersten BASIC-Listings auf einen Apple 2 und ZX81 eingetippt, dadurch Lesen, Schreiben und ansatzweise Englisch gelernt, bevor ich in den Kindergarten kam. Ich bin somit eine der ältesten Digital Natives.

Schlafdefizit ist völlig normal

Von dem Leben als „Eule“

Gehörst du auch zu diesen Menschen, die morgens aufstehen – vielleicht ein paar Minuten, bevor der Wecker klingelt – und dann, spätestens nach dem Kaffee, völlig motiviert sind? Schläfst du auch regelmäßig vor dem Fernseher ein oder kannst es abends kaum abwarten, ins Bett zu kommen? Dann ist dieser Artikel definitiv nichts für dich.

Terror darf nicht unsere Gesellschaft zerstören

Wie die diffuse Angst vor Anschlägen unser Miteinander bedroht

Das gerade in London zeigt wieder, dass es keine absolute Sicherheit geben kann. Nirgends sonst gibt's mehr Kameras. Nirgends sonst gibt's strengere Regeln.

Dennoch passiert es. Solange die Terroristen sicher sind, eine breitesmögliche Angst zu erzeugen, gewinnen sie. Verhindern wir das, indem wir normal weiter leben.

Wahlkampf-Fazit

ich habe einigen Leuten für diesen Wahlkampf zu danken. Ich danke Karl-Heinz Drach, der sogar mit Bindfaden Plakate aufgehangen hat, ich danke Manuela Langer, die One-Woman-Wahlkampfstände machte, ich danke Tom Mitze, der so unfassbar viele Plakate in Ehrenfeld hing, ich danke Yvonne Plum, die immer die Flagge in Mülheim hoch hält, und ich danke Thomas Hegenbarth, der immer irgendwo bei Ständen auftauchte und bewies, was wir eigentlich tun. Ich danke Harald Paul, der quasi im Alleingang den linksrheinischen Süden stemmte und Lisa Gerlach, die uns auf Podiumsdiskussionen vertrat.

Was geht euch der Beruf einer Frau an?

Ich schieße bei jeder Gelegenheit gegen Rechts, vor allem gegen die menschenfeindliche AfD, aber ich finde es billig, sich jetzt darauf zu stürzen, dass da eine Funktionärin Prostituierte war. Das mag in männlichen Kreisen anrüchig sein und in dem Bereich passiert viel Scheiße (Sklavenhaltung, Menschenhandel), ABER wenn eine Frau ihren Körper verkaufen will, ist es ihr gutes Recht. Die Kerle, die so etwas in Anspruch nehmen, sind in meinen Augen die Verlierer.

Was sind uns Kinder wert?

Warum wir eine Kindergrundsicherung brauchen

Heute teilte jemand ein Foto eines Wahlkampfmotives einer gewissen liberalen Partei in einer sehr großen Kölner Facebook-Gruppe. Sofort war der Mob da – unverständnis, Bashing, Aufregung. Es ging darum, dass ein schwedischer Möbelkonzern weitreichendere Zeiten für Kinderbetreuung anbietet, als es städtische Träger tun.

Wahlkampf kurz vor Schluss

wie ich Piraten im Aufwind sehe

Ich bin von total vielen Leuten gefragt worden, was ich eigentlich im Wahlkampf mache. Tatsächlich kandidiere ich aktiv nicht. Eigentlich peinlich für eine Parteivorsitzende. Aber da kann ich gegenhalten, dass wir PIRATEN ehrlich sind. Ich habe keinerlei Möglichkeiten, den Verpflichtungen eines Kandidierenden nachzukommen – Plenumsdiskussionen, Presse usw. Und da bin ich ehrlich und verzichte gesamt. Im Übrigen ist Landespolitik eh nicht so meins – ich vermittle das, aber möchte das nicht gestalten – da sind mir meine Menschen in Chorweiler, Deutz oder Meschenich näher, aber egal.

Raucher oder Nichraucher?

Warum so eine banale Frage nicht so harmlos ist, wie sie scheint

Raucher oder Nichtraucher – eigentlich eine banale Frage, sollte man meinen. Ich finde das nicht!

Meinetwegen kann sich ein Mensch selbst so zugrunde richten, wie er oder sie will, aber das sollte nicht gefördert werden und auch nicht „Standard“ sein. Ich bin für die Freigabe aller Drogen nach portugiesischen Vorbild, aber wir sollten im Gegenzug Werbung für Drogen verbieten. Und damit meine ich ALLE Drogen (auch Kaffee).

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