Piraten

Terror darf nicht unsere Gesellschaft zerstören

Wie die diffuse Angst vor Anschlägen unser Miteinander bedroht

Das gerade in London zeigt wieder, dass es keine absolute Sicherheit geben kann. Nirgends sonst gibt's mehr Kameras. Nirgends sonst gibt's strengere Regeln.

Dennoch passiert es. Solange die Terroristen sicher sind, eine breitesmögliche Angst zu erzeugen, gewinnen sie. Verhindern wir das, indem wir normal weiter leben.

Wahlkampf-Fazit

ich habe einigen Leuten für diesen Wahlkampf zu danken. Ich danke Karl-Heinz Drach, der sogar mit Bindfaden Plakate aufgehangen hat, ich danke Manuela Langer, die One-Woman-Wahlkampfstände machte, ich danke Tom Mitze, der so unfassbar viele Plakate in Ehrenfeld hing, ich danke Yvonne Plum, die immer die Flagge in Mülheim hoch hält, und ich danke Thomas Hegenbarth, der immer irgendwo bei Ständen auftauchte und bewies, was wir eigentlich tun. Ich danke Harald Paul, der quasi im Alleingang den linksrheinischen Süden stemmte und Lisa Gerlach, die uns auf Podiumsdiskussionen vertrat.

Wahlkampf kurz vor Schluss

wie ich Piraten im Aufwind sehe

Ich bin von total vielen Leuten gefragt worden, was ich eigentlich im Wahlkampf mache. Tatsächlich kandidiere ich aktiv nicht. Eigentlich peinlich für eine Parteivorsitzende. Aber da kann ich gegenhalten, dass wir PIRATEN ehrlich sind. Ich habe keinerlei Möglichkeiten, den Verpflichtungen eines Kandidierenden nachzukommen – Plenumsdiskussionen, Presse usw. Und da bin ich ehrlich und verzichte gesamt. Im Übrigen ist Landespolitik eh nicht so meins – ich vermittle das, aber möchte das nicht gestalten – da sind mir meine Menschen in Chorweiler, Deutz oder Meschenich näher, aber egal.

Warum der Glaube an die Vollbeschäftigung illusorisch ist

oder: Warum wir ein Bedingungsloses Grundeinkommen brauchen

Vollbeschäftigung ist in Zeiten wachsender Digitalisierung eine Illusion. Das Idealbild der 1960er oder auch der DDR, wo jeder Mensch eine Arbeit fand (unter welchen Voraussetzungen auch immer) ist nicht mehr zeitgemäß. Ganz im Gegenteil – es ist doch jetzt schon absehbar, dass etwa in den nächsten 20 Jahren Jobs wie Lkw- und Taxifahrer wegfallen werden, die meisten verwaltenden Bürojobs auch und im Einzelhandel sieht's ebenso finster aus.